Konzert Friedenskirche Kitzingen
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Im Jahr 2026 ist das Instrument des Jahres eines, das trotz seiner vielfältigen Einsetzbarkeit nur selten im großen Rampenlicht steht: das Akkordeon.
Das Akkordeon hat seinen Ursprung im Wien des frühen 19. Jahrhunderts. Der Wiener Orgelbauer Cyrill Demian und seine Söhne ließen sich 1829 das „Accordion“ patentieren, ein einmanualiges Tasteninstrument mit Wechselbalg, dessen Innovation darin lag, dass durch das Anspielen einer Taste ein fünftöniger Akkord erklingen konnte. Von dort aus reiste das Akkordeon um die Welt und wurde elementarer Bestandteil vieler Musikrichtungen: der Pariser Musette im frühen 20. Jahrhundert, dem Tango in großen Teilen Südamerikas sowie als Instrument traditioneller (Tanz-)Musik in großen Teilen Europas. Ebenso kommt es in Jazz, Pop und Weltmusik zum Einsatz. Im klassischen Konzertleben kommt das Akkordeon vergleichsweise selten zum Einsatz. Eine weitere Facette dieses Instruments sind die Akkordeonensembles, die in diesem Jahr verstärkt in den Vordergrund gerückt werden sollen.
Autor: Lucas Mathäser, nmz Ausgabe 02/2026

Wir sind ein Akkordeonensemble, das bestrebt ist, die Vielfalt der heutigen Literatur zu präsentieren. Wir, das sind ein Dutzend Musikerinnen und Musiker, die in den letzten 20 Jahren intensiv miteinander musiziert und dabei ein starkes Zusammenspiel entwickelt haben. In unserem Repertoire reicht die Bandbreite von klassischen Stücken über Kunstmusik, Jazz, Latin, minimal music bis hin zur Weltmusik. Die Kompositionen klingen dabei so, als wären sie speziell für unser Ensemble geschrieben worden.
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